Schlagwort-Archive: Backen

Türkisches Fladenbrot | ramazan pidesi.

Mein erstes selbst gebackenes Brot 2021 war ein türkisches Fladenbrot und es hat köstlich geschmeckt!

Ein selbst gebackenes Fladenbrot stand schon ganz lange auf meiner „Möchteichauchmalbacken-Liste“ und nachdem wir am 2. Januar einen gemütlichen türkischen Abend mit gefüllten Hackbällchen, Cacik, Bulgursalat, gebratenen Gemüse mit Knoblauch-Joghurt-Dip, Feta mit Kräutern und weisse Bohnen in Tomatensauce geplant hatten und das Fladenbrot bei unserem türkischen Lebensmittelmarkt leider ausverkauft war, war die Zeit endlich gekommen, das Vorhaben in die Tat umzusetzen!

Bei meiner Rezeptsuche im Internet habe ich übrigens gelesen, dass die Fladenbrote in der Türkei von den Bäckereien anscheinend nur während des Fastenmonats Ramadan für das Fastenbrechen (Iftar) gebacken werden. Bei uns gibt es sie zum Glück das ganze Jahr – wenn sie nicht gerade ausverkauft sind …

Für mein Fladenbrot habe ich verschiedene Rezepte verglichen und dann nach meinem Gefühl dieses leckere Brot gebacken. Es ist innen schön fluffig und hat eine leicht weiche Kruste.

Es hat uns wirklich optisch und geschmacklich überzeugt und ich bin ganz happy, dass ich es endlich von meiner „Möchtegern … Liste“ streichen kann.

Das typische Rautenmuster ist ganz einfach gemacht – hierfür werden die Fingerspitzen in etwas Olivenöl getaucht und dann tief in den Teig gedrückt.

Für den typischen Geschmack des Fladenbrots sorgen die Sesamsaat und der Schwarzkümmel auf dem Brot. Ansonsten ist die Zutatenliste mit Mehl, Hefe, Zucker, Wasser, Salz & Olivenöl sehr übersichtlich.

Beim Mehl habe ich mich für eine Mischung aus Weizenmehl Typ 550 & 405 entschieden, da ich es schön fluffig haben wollte – wer sich nur für einen der beiden Mehltypen entscheidet oder es mit Dinkelmehl ausprobieren möchte, müsste die Wassermenge anpassen. Der Teig sollte sich während des Knetvorgangs vom Schüsselrand lösen.

Die Sesam- und Schwarzkümmelsamen auf dem Brot sorgen für den typischen Geschmack und sollten meines Erachtens nicht fehlen. Beides bekommt man in gut sortierten Supermärkten, Asialäden und natürlich im türkischen Lebensmittelmarkt.

Wir essen es auch sehr gerne zu Salat oder packen den Salat auch mal drauf – wie hier beim türkischen Salat auf Fladenbrot .

Eigentlich kann man sagen, dass es (fast) zu allem passt … ob zu Grillade, Dips, Vorspeisen, Hauptgang, Döner, Antep Ezme ….

Aber jetzt kommt das Rezept:

Drucken

Fladenbrot | türkisch. ramazan pidesi.

Diese Brotsorte gibt es in der Türkei während des Fastenmonats Ramadan zum  Iftar (Fastenbrechen). Das Fladenbrot ist innen schön fluffig und eignet sich als Beilage zu verschiedenen Vorspeisen, Dips, Salaten, Grillade, …
Gericht Brot
Land & Region Türkisch
Keyword Backen, Brot, türkisch
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 45 Minuten
Arbeitszeit 2 Stunden
Portionen 1 Fladenbrot

Equipment

  • Küchenmaschine mit Knethacken
  • Backpinsel
  • Backblech / Backpapier

Zutaten

  • 115 g Weizenmehl Typ 405
  • 115 g Weizenmehl Typ 550
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 10 g frische Hefe
  • 1/2 Tl Zucker
  • 2 El Olivenöl
  • 1 Tl Salz
  • etwas Mehl & Hartweizengrieß für das Backblech

zum Bestreichen & Bestreuen

  • 1 El Olivenöl
  • 1 El Milch oder 1/2 Eigelb
  • Prise Zucker
  • Sesam- & Schwarzkümmelsamen

Anleitungen

  • Die Hefe und den Zucker in 150 ml lauwarmen Wasser unter Rühren auflösen.
  • Das Mehl in die Schüssel der Küchenmaschine geben, in die Mitte eine Mulde drücken, das Hefewasser vorsichtig hinein gießen und mit dem Mehl vom Mehlrand so gut es geht abdecken. Die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch abdecken und ca. 15 Minuten ruhen lassen.
    1 EL Olivenöl dazu geben und auf niedriger Stufe (hier Stufe 2 von 7) kneten lassen, bis sich alles gerade so verbunden hat – dann erst das Salz hinzufügen.
    Insgesamt 10 Minuten kneten, bis sich der Teig während des Knetvorgangs von der Schüssel löst und schön geschmeidig ist.
    5 Minuten auf niedriger Stufe (Stufe 2) & weitere 5 Minuten auf höherer Stufe (Stufe 3 – 4)
  • Den Teig aus der Schüssel heben, mit angefeuchteten Händen zu einer Kugel formen, die Teigkugel zurück in die Schüssel legen, die Schüssel mit einem sauberen angefeuchteten Küchentuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort ruhen lassen bis sich sein Volumen verdoppelt hat (ca. 1-1,5 Stunde/n)
  • Das Backblech mit Wasser befeuchten, das Backpapier auflegen und dies leicht mit Mehl und Hartweizengrieß bestreuen.
  • Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, leicht kneten, zu einer Kugel formen und etwas drücken. Den Teigfladen auf das vorbereitete Backblech legen und weiter zu einem runden Fladen drücken (Durchmesser 20-22 cm)
  • Den Fladen nochmals mit einem angefeuchteten Küchentuch abdecken und weitere 30 Minuten ruhen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Backofen auf 250 C vorheizen. (gebacken wird später mit 220 C, aber so ist der Ofen dann richtig heiss!)
  • Die Fingerspitzen in etwas Olivenöl tauchen und das typische Rautenmuster in das Brot drücken.
  • Olivenöl, Zucker & Milch verquirlen und den Fladen damit bestreichen. Dann mit Schwarzkümmel und Sesam bestreuen.
  • Das Fladenbrot nun +/- 15 Minuten mit 220 C backen, bis es gebräunt ist. Etwa nach der Hälfte der Backzeit etwas schwaden. (bspw. mit einer Blumenspritze)
  • Zum Abkühlen den Teigfladen auf ein Kuchengitter ziehen und mit einem leicht angefeuchteten Küchentuch abdecken – so bleibt es schön weich!

Notizen

Viel Spass beim Ausprobieren und geniessen!!!
Wir sind begeistert und ich hoffe, ihr werdet es auch sein!
Falls Du das Rezept ausprobierst würde ich mich über Feedback freuen. Über Lob, freundliche Kritik, Tipps und Erfahrungen freue ich mich immer sehr!
Liebe Grüsse

Spekulatius-Marzipan-Würfel

Hmmmm! Weihnachtsgebäck ohne Ausstechen – das ist ganz nach meinem Geschmack!

Zwischen zwei Mürbeteigschichten aus gemahlenen Mandeln und Spekulatiusgewürz lümmelt sich eine Marzipanfüllung, die mit einem Schuss Amaretto und etwas geriebener Orangenschale abgeschmeckt wurde. Einfach lecker sag ich nur!

Weiterlesen

Hefezopf gefüllt | babka style. kürbis. haselnuss.

Hallo Herbst! Schön bist Du da! Ich mag deine schöne bunte Seite!

… aber ich freue mich auch hin und wieder auf die nebligen Tage hier am Bodensee …  dann kuschel ich mich auf dem Sofa unter einer Decke ein … und freue mich einfach mal nichts zu tun … und draussen nichts zu verpassen …

und was gehört zu einem „Lümmelnachmittag“?

Genau! Eine Käffchen mit einem Schuss Chai-Sirup und etwas Süsses! Weiterlesen

geniesserles Hefezopf | wie vom Bäcker.

Heute möchte ich Euch meinen allerallerbesten Hefezopf vorstellen! Hach, wenn es doch nur Duftinternet gäbe!

Hmmm, das ist der beste Hefezopf ever!, den ich je gebacken habe …

Dieser Hefezopf ist genau so, wie ich mir einen richtigen Zopf vorstelle – fluffig, saftig und ein bissel „zäh“ zugleich – so wie vom Bäcker. Wisst Ihr was ich meine?
„Zäh“ meine ich im positiven Sinne, sprich man kann den Teig „reissen“ und wenn man in die Krume drückt ist diese schön weich und saftig. Saftig soll heissen, der Zopf behält auch noch am nächsten und übernächsten Tag seine Konsistenz und trocknet nicht schnell aus, wie es bei so manch anderem Rezept der Fall ist.

Natürlich immer vorausgesetzt, dass man ihn zur Aufbewahrung schön einpackt und nicht offen liegen lässt! Ich nehme hierzu gerne eine Papiertüte vom Bäcker und wickle diese dann auch noch in ein Küchentuch ein.

Weiterlesen

Cheesecake-Brownies | extrem. lecker.

Hallo.
Hallooooo.
Ist da jemand? Kann mich jemand hören?

Ich hoffe, es geht allen gut?
… zumindest den Umständen entsprechend …
… gebt mal bitte ein Zeichen …

Hier im Hause „geniesserle“ ist wieder alles im grünen Bereich – die letzten drei Monate im Leben 1.0 waren etwas anstrengend, turbulent und nervenaufreibend – aber nun scheint sich alles wieder etwas zu beruhigen und das ist gut so!

… denn nun habe ich wieder ein bissel Zeit und Muße für den Blog … und somit gibt es nach langer langer – viel zu langer – Zeit, mal wieder ein neues Rezept!!!

Ich mag ja Brownies und Käsekuchen extrem gerne und heute gibt es eine Kombi davon!

Hier geht ein saftiger Brownie eine Liaison mit einem leckeren Cheesecake ein und ich sag’ Euch, das ist der Hit! Schön fudgy und durch die Cheesecakeschicht leicht erfrischend! sooo lecker! finden zumindest Herr B. und meine Wenigkeit 😉

… denn zu Zeiten von diesem beknackten Virus gibt es nur uns beide als Testesser … alle anderen üblichen Testesser fallen zur Zeit weg … im Moment befinde ich mich zu 100% im Homeoffice und vermisse meine Bürogspänli wirklich sehr! Sie bieten sich immer wieder gerne an meine Backwerke zu probieren und werden sich sicherlich auch freuen, wenn sie dann mal wieder an der Reihe sind. Hoffentlich bald!!!

Aber ihr könnt sicher sein, dass die Cheesecake-Brownies einen Backversuch wert sind. Versprochen!

Weiterlesen

Birnen-Apfel-Brot | saftig. lecker. fluffig.

November am Bodensee.
Das Wetter ist öfter „Bäh“ statt „Yeah“.
Eine dicke Hochnebeldecke hängt über dem See und unseren Köpfen.
Die Sonne verabschiedet sich peu à peu in die Winterpause.
Es wird früh dunkel und spät hell.

Der erste Glühwein ist getrunken – der Weihnachtsmarkt öffnet morgen – aber irgendwie fühlt es sich komisch an – so weder Hü noch Hott – es ist weder Herbst noch Winter …
Kennt Ihr dieses Gefühl? Könnte der Novemberblues sein, oder?!

Passend zu diesem „Irgendwiekomischgefühl“ habe ich dieses leckere Birnen-Apfel-Brot gebacken. Es verbindet für mich ganz klassisch die Früchte des Herbstes mit den Gewürzen, die wir in der Vorweihnachtszeit so lieben.

Es ist saftig und schön fluffig zugleich und stimmt geschmacklich bereits auf den Advent ein! Die  Testesser zu Hause und im Büro waren begeistert und haben schon nach dem Rezept gefragt … das ist immer ein sehr gutes Zeichen! Weiterlesen

Apfel-Mürbeteig-Strudel | ohne rosinen. mit cranberries.


Heute gibt es endlich einen leckeren Apfelstrudel! Ich wollte schon seit einiger Zeit einen backen, aber bisher habe ich mich noch nicht an richtigen Strudelteig herangetraut. Irgendwie hab’ ich da Respekt vor … Bei der Durchsicht meiner Rezeptsammlung habe ich kürzlich ein Rezept für einen „Birnen-Mürbeteig-Strudel“ entdeckt, dass ich vor langer Zeit aus einer Zeitschrift herausgerissen habe und dieses hat mich nun zu dieser Variante mit Mürbeteig inspiriert! Weiterlesen

Apfel-Ingwer-Kuchen | biskuit. trifft. mürbeteig.

Auf die Äpfel fertig los!

Die Apfelbäume hier am Bodensee hängen im Moment voll mit frischen Früchten und die Zeit ist reif für eine neues Apfelkuchen Rezept! … aber nicht irgendeines …

… dieses Mal habe ich mir eine besondere Kombination ausgedacht …

… es gibt einen Apfel-Ingwer-Kuchen! Ich sag Euch, der ist so lecker, dass ich ihn in den letzten 3 Wochen bereits zwei Mal gebacken habe!

Die Füllung aus frisch geriebenen Äpfeln, Mandelblättchen und Rohrohrzucker bekommt ihren besonderen Kick durch den frisch geriebenen Ingwer, der dem Ganzen eine frische Note verleiht! Wer keinen Ingwer mag oder nicht zur Hand hat, kann ihn auch gerne weglassen und die Füllung mit etwas Zimt abschmecken.

Aber der Clou an diesem Kuchen ist der Teig. Ach was sag ich denn, es sind die Teige! Denn die Apfelfüllung tummelt sich zwischen einer fluffigen Biskuitdecke und einem zarten Mürbeteigboden! Weiterlesen

Flammkuchen mit Feige, Birne & Serranoschinken | einfach. herbstlich. lecker.

Heute gibt es endlich mal wieder einen schnelles Flammkuchenrezept!

Diesen Flammkuchen hier hab ich gestern nur für mich gemacht!
Ja, richtig gelesen.
Nur für mich!

Denn bei aller Harmonie im Hause „geniesserle“, auch bei Herrn B. und mir gibt es hin und wieder Unstimmigkeiten! Unsere Geister scheiden sich beispielsweise bei den Themen „Ziegenkäse“ und „Koriander“ …

Schon beim Wort „Ziegenkäse“ hört bei Herrn B. der gute Geschmack auf und mich kann man mit Koriander jagen – auch wenn nur ein Fitzelchen davon im Essen ist! Ich mag ihn nicht.

Herr B. ist gerade für ein paar Tage nicht zu Hause und da habe ich gestern die Gelegenheit genutzt und eine Flammkuchenvariante zubereitet, die mir schon seit ein paar Tagen durch den Kopf gegangen ist, nämlich mit Ziegenfrischkäsedip *grins*. Wer keinen Ziegenkäse mag, nimmt einfach normalen Frischkäse, lässt dann aber wohl besser den Honig für den Dip weg, da er ansonsten zu süss werden könnte.

… und schon geht es los mit dem Schnippeln … denn der Teig ist ruckzuck zubereitet und muss nicht ruhen! … Weiterlesen

Zwetschgendatschi mit Butterstreuseln | einfach. ein. klassiker.


Heute gibt es einen Kuchenklassiker auf der Kaffeetafel – mit vielen Zwetschgen und Butterstreuseln! Hmmmm, der schmeckt so gut!

Ich liebe ja mittlerweile Hefeteig über alles und wollte diesen Kuchen schon ganz lange mal backen! und dieses Jahr habe ich es nun endlich geschafft – schon 2x!!! … gerade diese Woche stand er wieder auf dem Tisch mit den späten Herbstzwetschgen!

Weiterlesen