image

„Abendbrot“. So lautet das neue #ichbacksmir-Thema für den Monat August zu dem die liebe Clara von tastesheriff  aufgerufen hat.

„Abendbrot“… da kommen bei mir schnell Kindheitserinnerungen auf. Frisches Bauernbrot vom Bäcker mit der selbstgemachten Himbeermarmelade von meiner Mutter. Hmmm, ich hab den Geschmack noch heute in bester Erinnerung! und dazu ein Glas frische, kalte Milch. Abends gab es bei uns zu Hause soviel ich mich erinnen kann immer Brot – mit süssem oder herzhaftem Belag – warmes Essen kam auf den Mittagstisch.

„Abendbrot“ sagen Herr B. und eigentlich nie. Das kommt wohl daher, dass wir unter der Woche abends (versuchen) auf Kohlenhydrate zu verzichten 😉 und abends auch ab und zu etwas Warmes kochen. Bei uns gibt es jedoch täglich ein belegtes „Mittagsbrot“ im Büro 😀

Hier habe ich nun ein Brot gebacken, dass sich bestens für einen herzhaften Belag und Brotaufstrich am Abend eignet und von dem man auch satt wird … das ist ja auch nicht ganz unwichtig, gell?!

image

[ Zutaten für ein Brot ]
300 g Roggenmehl (Typ 1150)
400 g Weizenmehl (Typ 550)
2 Tl Salz
1 Pk Trockenhefe
1 El Zucker
1 Pk Natursauerteig (75 g)

image

[ Zubereitung ]

Hefe und Zucker mit 400 ml lauwarmen Wasser (dies sollte nicht wärmer wie 35 C sein) verrühren bis sich alles aufgelöst hat und für einen Moment zur Seite stellen.

Roggen- und Weizenmehl zusammen mit dem Salz in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und mischen. Den Natursauerteig dazugeben & das Hefegemisch zugiessen.

( 1 ) Den Teig nun mit dem Knethaken der Küchenmaschine ca. 5-7 Minuten durchkneten. Mein Teig war zu diesem Zeitpunkt ziemlich feucht und klebrig – nach der Teigruhe liess er sich dann aber gut verarbeiten.

( 2 ) Die Schüssel mit einem sauberen, feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 1 Stunde ruhen lassen – das Volumen des Teiges sollte sich während dieser Zeit verdoppeln. (Mein Lieblingsort hierfür ist der Backofen mit eingeschaltetem Licht).

imageEin Backblech mit Wasser besprengeln, ein Backpapier darauflegen und dieses ebenfalls mit Wasser besprengeln.

( 3 ) Den aufgegangenen Teig nach der Teigruhe auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals durchkneten und zu einem ovalen Brot formen. Den Brotlaib dann auf das vorbereitete Backblech legen, so dass die Faltstelle oben ist (da bricht es später dann so schön)

Den Backofen auf 250 C Ober-/Unterhitze vorheizen. ( 4 ) Während dieser Zeit den Teig auf dem Backblech nochmals abdecken und für weitere 20-30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen (ich habe eine grosse Plastikschüssel genommen und diese mit einer Wolldecke zugedeckt)

( 5 ) Vor dem Backen wird der Brotlaib noch mit Wasser eingepinselt und mit etwas Mehl bestäubt. Nun wird er für 15 Minuten bei 250 C gebacken und dann weitere 15-20 Minuten mit 200 C.

image

( 6 ) Um zu prüfen, ob das Brot fertig gebacken ist, mit den Fingerknöcheln auf die Unterseite des Brotes klopfen. Klingt es hohl, ist das Brot fertig. Falls dem nicht so sein sollte, einfach nochmals ein paar Minuten in den Ofen schieben (evtl. Ofen schon ausschalten).

Das Brot dann vom Backblech nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

image

… und dann geniessen! bei frisch gebackenem Brot reicht mir eigentlich schon nur „gute“ Butter und Meersalz! … und bei Euch so?!

… schaut auch unbedingt mal bei tastesheriff hier vorbei! Hier gibt es jede Menge Rezepte zum Thema „Abendbrot“

ichbacksmir160

Das Originalrezept mit Speck & Zwiebeln habe ich in der Zeitschrift „kochen & geniessen SPEZIAL“ (3/2016) entdeckt und leicht angepasst.

Viel Spass beim Nachbacken!

image