img_2290

Ich bin seit einiger Zeit auf Pinterest unterwegs – hier findet ihr mich übrigens – und versuche mich immer wieder durch das Dickicht an Informationen und schönen Bildern zu wurschteln. Leider bin ich aber ehrlich gesagt bei der ganzen Informationsflut leicht überfordert … Kennt ihr das?! Sooooo viele Inspirationen, Tipps, Ideen und NUR zwei Hände, einen Kopf und begrenzte Zeit um alles umzusetzen … ich hab‘ ja schliesslich noch andere Hobbys wie backen, kochen & fotografieren 😉 …

Um nun das Ganze ein bissle besser in den Griff zu bekommen, habe ich etwas auf meiner Pinnwand „allerlei Rezepte“ aufgeräumt und u.a. eine neue für „Brot & Brötchen“ erstellt und siehe da, ich habe auf Anhieb ein Brotrezept wiederentdeckt, dass ich schon vor einiger Zeit gepinnt habe und unbedingt einmal backen wollte.

Das Brot wird in einem gusseisernen Topf gebacken – vielen Dank hierfür an unsere netten Nachbarn, die mir ihren ausgeliehen haben 🙂 – und herausgekommen ist ein tolles Brot das sich sehen lassen kann, oder was meint ihr? Der Vorteil bei einem gusseisernen Topf ist, dass er die Wärme lange speichert und der Teig so langsam gebacken werden kann. Belohnt wird man mit einer knusprigen Krume & einem schön aufgegangenem Teig.

img_2289

[ Zutaten für einen gußeisernen Topf mit Deckel 24 cm Durchmesser ]

400 g Dinkelmehl Typ 630
250 g Roggenmehl Typ 1150
1 Pk Trocken-Hefe oder 1/2 Würfel frische Hefe
1 El Zuckerrübensirup oder Honig
2 El Essig (ich habe den klassischen von Altmeister verwendet)
2 EL Sonnenblumen-Öl
2 TL Salz
50 g Sesamsaat
50 g Goldleinsamen
400 ml lauwarmes Wasser (100 + 300) dies sollte nicht wärmer wie 35 C sein

[ Zubereitung ]

1 Die beiden Mehlsorten in die Schüssel der Küchenmaschine geben und einmal durchmischen. In die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe in die Mulde streuen, Zuckerrübensirup und Essig darüber geben und mit 100 ml lauwarmen Wasser einen Vorteig anrühren und diesen für 10 Minuten gehen lassen.

2 Dann 300 ml lauwarmes Wasser, Öl, Salz, Sesamsaat und Goldleinsamen in die Schüssel geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine erst auf niedriger, dann auf hoher Stufe innerhalb von 5-7 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten (der Teig ist zu diesem Zeitpunkt noch sehr klebrig, lässt sich aber nach der Ruhezeit gut verarbeiten)

3 Die Schüssel nun abdecken und den Teig für 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen (ich habe hierzu eine grosse Plastikschüssel über die Schüssel gelegt und das Ganze dann in eine Wolldecke gepackt …). Der Teig sollte nach der Ruhezeit sein Volumen deutlich vergrössert haben.

img_2292

4 Den gusseisernen Topf gut einfetten und bemehlen. Backofen auf 200 C Ober-/Unterhitze vorheizen. Umluft ist hier nicht empfehlenswert.

5 Mehl auf die Arbeitsfläche streuen, den Teig mit einem Teigspachtel aus der Schüssel heben und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, zu einem runden Brot formen und in den vorbereiteten Topf legen.
Dann noch etwas Mehl darüber streuen, Deckel auf den Topf legen, in das untere Drittel des Backofens schieben und ca. 60 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. (Es ist eine wahre Freude zu sehen, wie das Brot aufgeht!)

6 Danach den Deckel abnehmen, sollte das Brot noch nicht die gewünschte Farbe oder Knusprigkeit haben, den Backofen abschalten und das Brot – ohne Deckel – noch für 5 – 10 Minuten „nachbacken“ lassen. Klopfrobe nicht vergessen! Aber Achtung, der Topf ist echt s…heiss!

7 Ich habe das Brot, nachdem ich es aus dem Backofen geholt habe, noch eine gute halbe Stunde im Topf gelassen (keine Ahnung ob das richtig war, aber geschadet hat es nicht) und dann herausgeholt und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

img_2294

Das Originalrezept habe ich und noch etwas abgewandelt.

… und so sieht es im Anschnitt aus 🙂

img_2293

Meine Rezepte findet ihr übrigens auf Pinterest unter Rezepte von geniesserle.com

img_2297