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… auch wenn es jetzt nicht so aussieht … aber mit Hefeteig hab‘ ich bisher nicht viel Glück gehabt … meistens möchte der nämlich nicht so in Form kommen, wie ich mir das wünsche … bestes Beispiel hierfür sind die verunglückten Osterhasen die letztendlich zu den Hefemuffins mit Karamell-Schoko-Kern wurden 😉 … wobei … DAS war dann auch gut so 😉 aber eben anders als geplant …

Ich habe auch schon das ein oder andere Hefezopfrezept ausprobiert – aber keines war bisher wiederholungswürdig – dieses hier ist jedoch definitiv in meine „Mussichwiederbackenliste“ aufgenommen!!!

Bei Slava – kochen und essen leicht gemacht bin ich nun fündig geworden und nach dem ich die vielen positiven Rückmeldungen gelesen habe, war mir klar – dieses Rezept für Slava’s Hefezopf muss ich testen!

… und wie man schon beim optischen Ergebnis sehen kann, wurde ich dieses Mal nicht enttäuscht 😃 Konsistenz &  Geschmack sind ebenfalls super und lassen manchen Hefezopf vom Bäcker blass aussehen 😉

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Wichtig bei der Zubereitung eines Hefeteigs ist übrigens, dass alle Zutaten ungefähr Zimmertemperatur haben – die Eier sollten nicht direkt aus dem Kühlschrank genommen werden, sondern auch etwa zimmerwarm sein – die Hefe mag es einfach warm – ansonsten erschrickt sie sich 😉 und zickt herum …

Für meinen Zopf habe ich mich zu 98% an das Originalrezept gehalten – lediglich beim Mehl und der Zuckersorte habe ich es etwas abgewandelt – und den Backofen nicht vorgeheizt.

[ Meine Zutaten ]

150 g Mehl Typ 550
200 g Mehl Typ 405 ( + ca. 40 g)
150 ml lauwarme Milch
1 Pk. Trockenhefe oder 1/2 Würfel frische Hefe
4 El selbstgemachten Vanillezucker
50 g weiche Butter
1 gute Prise Salz
2 Eier (Kl. M) zimmerwarm
Hagelzucker

[ Zubereitung ]

Die Milch lauwarm erhitzen (ca. 30-35 C – nicht wärmer) und mit dem Vanillezucker und der Hefe verrühren bis sich alles aufgelöst hat.

In der Schüssel der Küchenmaschine das Mehl mit dem Salz mischen, ein Ei und die Hefemischung dazugeben und das Ganze mit dem Knethaken verkneten bis sich alles verbunden hat – nicht zu Ende kneten – sondern dann die weiche Butter dazugeben und weitere 8-10 Minuten kneten lassen – die Butter sollte am Ende komplett untergearbeitet sein.

Ist der Teig zu klebrig, kann man noch etwas mehr Mehl dazugeben. Bei mir war das der Fall – nach Zugabe von einem gehäuften El Mehl (ca. 40 g) – hat es dann aber gepasst.

Die Schüssel wird nun mit einem sauberen, angefeuchteten Küchentuch abgedeckt und kommt für ca. 60 Minuten in den Backofen – nur mit Licht an! – das Volumen des Teiges sollte sich in dieser Zeit verdoppeln.image

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den aufgegangenen Teig in 3 Stücke teilen – bei mir waren das je ca. 220 g – diese zu drei Strängen formen und zu einem Zopf flechten.

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Den Zopf auf das vorbereitete Backblech legen, wieder mit dem angefeuchteten Küchentuch abdecken und nochmals für ca. 20-30 Minuten im Backofen – nur Licht an – aufgehen lassen.

Das zweite Ei verkleppern und den aufgegangenen Zopf damit rundum bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen.

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Ich habe den Backofen nicht vorgeheizt, sondern den Zopf ins untere Drittel (2. Schiene von unten bei 4 Schienen) geschoben und die Temperatur auf 180 C Ober-/ Unterhitze eingestellt.

Nach ca. 25 Minuten habe ich die Temperatur abgestellt – den Zopf aber noch gute 10 Minuten im Backofen gelassen, so dass er weiterhin Wärme bekam, aber nicht verbrennen konnte.

… dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen …

… und mich gefreut wie Bolle, dass er so schön aufgegangen ist!!!

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… und von allen Seiten fotografiert …

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… bis ich ihn endlich probieren konnte – ein G e n u s s !!!

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… also, falls Ihr noch auf der Suche nach einem richtig guten Hefezopfrezept seid, kann ich Euch dieses wirklich nur empfehlen!

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… viel Spass beim Nachbacken! … und vielen Dank Slava, für dieses tolle Rezept! …