„One-Pan-Pasta“ –  ursprünglich von der amerikanischen Fernsehköchin Martha Stewart erfunden, kursiert dieses Gericht nun schon seit längerer Zeit in diversen Varianten auf dem Netz und stand seit geraumer Zeit auch auf meiner „Mag-ich-auch-mal-ausprobieren-Liste“.
Im Originalrezept wirft man alle rohen Zutaten geschnippelt in einen Topf, gibt die ungekochten Nudeln dazu, würzt das Ganze und füllt die Pfanne/Topf mit Wasser auf. Dann wird alles zum Kochen gebracht und die Nudeln garen im Wasser mit dem Gemüse.

 

imageAls ich Herrn B. von dieser Zubereitungsart erzählt habe, hat er mich nur mit diesem „Kann-ich-mir-nicht-vorstellen Blick“ angeschaut … Richtig vorstellen konnte ich mir das ja auch nicht, allerdings ging es mir nicht mehr aus den Kopf und als dann auch noch Nici von Nici’s Kochblog (einer meiner Lieblingsblogs) ein „One-Pot-Pasta“ Gericht auf dem Blog hatte, war es um mich geschehen und ich MUSSTE ich es endlich ausprobieren.

Allerdings in der Zubereitung ein klitzekleines bisschen abgeändert zum Original.

Für 2 Personen habe ich eine tiefe Pfanne mit Deckel verwendet, es geht natürlich auch ein großer Topf mit Deckel – wichtig ist einfach, dass ihr alles auf einmal in die Pfanne/Topf bekommt und das Ganze auch noch umrühren könnt …

imageIch habe in der Pfanne 2-3 El Olivenöl erhitzt und darin
40 g gerauchten Speck in Würfel,
eine kleine Zwiebel in Würfel,
6 Salbeiblätter in feinen Streifen,
einige frische Rosmarinnadeln fein gehackt,
1-2 Knoblauchzehen fein gewürfelt und
… eine kleine getrocknete Chillischote fein gehackt
angeröstet.

Währenddessen 3-4 Tomaten (ca. 350 g) gewaschen, geachtelt und in Würfel geschnitten.

Dann die gewürfelten Tomaten und 250 g ungegarte Penne zu den gerösteten Zutaten in die Pfanne gegeben, das Ganze mit ca. 600 ml Wasser aufgefüllt und nach Gefühl mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, Prise Zucker und ein paar getrocknete Kräuter der Provence gewürzt. Das Wasser hat alles gerade mal so bedeckt. Später habe ich noch ca. 100-150 ml Wasser nachgegossen … aber lieber nachgießen, als von Anfang an zu viel und man am Ende Wasser abgiessen muss, das ist nämlich nicht Sinn und zweck dieser Zubereitungsart 🙂 Durch die relativ geringe Menge an Wasser auf die Menge Nudeln, wird das Wasser stärkehaltiger und die Sauce am Ende „schön“ gebunden 😀
Nun kam der Deckel drauf und das Ganze zum Kochen gebracht. Nachdem es geblubbert hat habe ich den Deckel abgenommen, alles weiterköcheln lassen und immer wieder umgerührt!!

Wichtig ist, dass die Kochzeit der verwendeten Nudeln zu beachten!**
Meine verwendeten Penne benötigen gem. Packung 11 Minuten und waren mit dieser Zubereitungsart nach ca. 13 Minuten al dente … und von einer feinen, cremigen Tomatensauce umgeben mit einem intensiven Aroma der zugegeben Gewürze.

**Je nach Pasta-Sorte ist die Garzeit und die benötigte Wassermenge unterschiedlich. Faustregel nach Martha Stewart: für ca 340 g Nudeln wird 900 ml Wasser benötigt.

Kurz vor Kochende habe ich noch eine handvoll „kräftige“ Basilikumblätter (zyprisches Strauchbasilikum) darunter gemischt.

Die Nudeln auf vorgewärmte Pastateller verteilen, etwas „gutes“ Olivenöl, darüber träufeln & mit frisch geriebener Parmesan servieren.

Salz & Pfeffermühle auf den Tisch.

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Herr B. hat gleich nach der ersten Gabel überrascht geschaut und gemeint „Hmmmm, is gut“ 🙂 und DAS nach der GROSSEN Skepsis, als er gesehen hat was ich koche 😀 … Höchstlob sozusagen 😀 … Ich war ja auch froh, das alles so lecker schmeckt! Uff…

Fazit: One-Pot-Pasta funktioniert wirklich!!!

… und wird 100%-ig wiederholt werden.

Schnell zubereitet, lecker & wenig Abwasch!  was willste  mehr ?

Soll aber nicht heißen, das wir zukünftig auf klassisch zubereitete Pasta wie bspw. Pasta Gorgonzola & Spinaci oder Pasta mit Knoblauch, Chilli verzichten werden!