Wen kann ich mit einem leckeren Kaiserschmarrn an den Tisch locken?

fluffig. leicht. mit Cranberries. denn Rosinen mag ich einfach nicht.

Hmmmm, der schmeckt so gut wie im Urlaub. Versprochen!

Wir haben unseren diesjährigen Winterurlaub in Österreich verbracht und uns dort einmal quer durch die gute österreichische Küche geschlemmt! Kaiserschmarrn durfte da natürlich auch nicht fehlen! In der gut ausgestatteten Küche in unserer schönen Ferienwohnung im Salzburger Lungau haben wir abends immer gekocht und gebrutzelt was das Zeug hielt (Bemerkung am Rande: seitdem zwicken meine Hosen 🙄)
Einmal gab es dann auch selbstgemachten Kaiserschmarrn nach einem Rezept von einem Tiroler Landgasthof, welches ich durch einen Lesertipp hier bei chefkoch.de gefunden habe. Ich habe das Originalrezept nur minim verändert, da nicht alle Zutaten zu Hand waren. Uns hat es an diesem Abend so gut geschmeckt, dass ich es nun zu Hause genauso nochmals zubereitet habe 😉

Dieser Kaiserschmarrn ist so schön fluffig, dass wir uns reinlegen könnten!

[ Zutaten für 2 Portionen – Hauptgang ]

50 g getrocknete Cranberries
2 El brauner Rum
3 Eier (Kl. M),  zimmerwarm
1,5 El Vanillezucker, selbstgemacht
Salz
125 g Mehl Typ 405
etwas Zitronenschalenabrieb
100 ml Schlagsahne
150 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
25 g Butter
2 Tl Butterschmalz
Puderzucker

[ Vorbereitung & Zubereitung ]

Cranberries zerkleinern, mit 2 El braunen Rum vermischen und ca. 30 Minuten ziehen lassen.

Die zimmerwarmen Eier trennen und die Eiweisse beiseite stellen.

Die drei Eigelbe mit dem Vanillezucker, etwas geriebener Zitronenschale und einer Prise Salz mit den Schneebesen des Handrührgeräts ca. 3 Minuten schaumig rühren.

Die Schlagsahne mit dem Mineralwasser mischen und dann abwechselnd mit dem Mehl mit der Eiermasse vermengen bis ein flüssiger gleichmässiger Teig entstanden ist.

Den Teig 30 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Butter bei geringer Hitze schmelzen und etwas abkühlen lassen.

Nach etwa 25 Minuten Teigruhe die geschmolzene Butter unterrühren und weitere 5 Minuten ruhen lassen.

In dieser Zeit die drei Eiweisse mit einer Prise Salz zu festem Eischnee schlagen. (Der Eischnee sollte nicht früher hergestellt werden – steht er zu lange, läuft man Gefahr, dass er in sich zusammenfällt.) siehe auch meine Tipps zum perfekten Eischnee

Den Eischnee portionsweise vorsichtig unter den Teig ziehen – ich mache das immer mit einem Teigschaber – so das am Ende keine Eiweissnester mehr zu sehen sind. Zum Schluss werden die eingelegten Cranberries untergerührt (Rum ggf. abgiessen).

In einer grossen Pfanne (ca. 20-22 cm) etwa 1 Tl Butterschmalz bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, den Teig noch einmal gut umrühren – um die Cranberries zu verteilen  – und dann die Hälfte des Teigs in die Pfanne giessen (ca. 1 cm hoch)

Bei mittlerer Hitze den Teig anbacken lassen, so dass er unten leicht gebräunt und die obere Fläche schon etwas gestockt ist – am besten immer wieder mal drunter schauen.

Den Teigladen dann vierteln, umdrehen und wieder goldgelb anbacken lassen.

In kleine Stücke teilen mit Puderzucker bestäuben und auf die Teller verteilen.

Nochmals einen Tl Butterschmalz in die Pfanne geben und mit dem restlichen Teig wie oben beschrieben verfahren.

Dazu gab es Marillenröster, den wir direkt aus Österreich importiert haben 😋 und Jagatee! Wir kamen uns vor wie auf einer Hütte in den Bergen ❤

Wie immer kann auch dieses Rezept – mit und ohne Bilder – ausgedruckt werden. Einfach unten den Print&PDF Button drücken!

Viel Spass damit!