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„Pfirsich Melba“, der feine Dessertklassiker – bestehend aus einem in Zuckerwasser gedünstetem halben, geschälten Pfirsich der in einer Sektschale auf Vanilleeis gesetzt und mit Himbeerpüree überzogen wird – ist leider heutzutage nahezu von den Dessertkarten in den Restaurants verschwunden und das finde ich wirklich sehr bedauerlich!

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass das in meiner Kindheit anders war … da gab es  auch noch „Birne Helene“ öfters im Angebot – aber das ist ein anderes Thema 😉

Wusstet Ihr, dass das „Pfirsich Melba“ von Auguste Escoffier, dem Gründer der Haute Cuisine erfunden und 1899 unter diesem Namen zum ersten Mal bei der Eröffnung des Hotel Carlton in London serviert wurde? Er hat es der australieschen Sängerin Nellie Melba gewidmet, die ein paar Jahre zuvor im Londoner Royal Opera House gastierte und von deren Gesang er wohl absolut begeistert war. (Quelle: Wipikedia)

Wer sich nun nicht zwischen Pfirsich- oder Himbeermarmelade entscheiden kann, sollte unbedingt diese Kombination testen!

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Ihr benötigt

für ca. 5-6 Gläser (á 200 ml):
800 g Pfirsichfleisch (ca. 850 g Pfirsiche entkernt)
200 g Himbeeren, geputzt & verlesen
500 g Gelierzucker 2:1
1 Pk. Zitronensäure

Vorbereitung:
Unbedingt die Gläser & Deckel VOR oder während der Zubereitung sterilisieren!

[ Zubereitung ]

Pfirsiche waschen, abtrocknen, das Fruchtfleisch von den Kernen lösen und in Stücke schneiden.

Die Pfirsichstücke in einen grossen Topf geben mit dem Gelierzucker und der Zitronensäure gut vermengen und ein paar Minuten zur Seite stellen bis sich der Zucker verflüssigt hat.

Die Pfirsichstücke werden dann mit einem Zauberstab püriert und die ganzen Himbeeren untergerührt. Die Himbeeren zerfallen später so oder so beim Kochen und müssen deshalb nicht püriert werden.

Die Masse nun unter ständigem Rühren aufkochen & gute 5 Minuten sprudelnd kochen lassen, immer wieder umrühren!

Vor dem Abfüllen unbedingt eine Gelierprobe machen!

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Die Marmelade wird nun heiß in die noch heißen, vorgespülten Gläser abgefüllt und sofort Sofort mit (sterilisierten) Deckeln verschlossen. Die Gläser dann ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen, wieder umdrehen und auskühlen lassen. Während der Auskühlzeit „ploppt“ es immer wieder mal, dann hat sich ein Vakuum gebildet.

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Mhmmmm, diese Marmelade auf Baguette und selbstgemachten Frischkäse – ein Genuss!

Mit diesem Rezept nehme ich gerne an dem tollen Blogevent „Steinobst“ von der Apricotlady Christina teil, die gerade bei Zorra vom Kochtopf dieses tolle Blogevent veranstaltet.

Blog-Event CXXII - Steinobst (Einsendeschluss 15. August 2016)