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… „Crinkle Cookies“ … standen schon seit geraumer Zeit auf meiner „Möchteichauchmalmachen-Liste“ und nun hab‘ ich sie endlich gebacken bekommen 😉

Übersetzt heißt „crinkle“ knittrig, faltig und beschreibt die spezielle Optik dieser Cookies… also eigentlich sind das auf gut deutsch „Limetten Kokos Knitter Kekse“ 😀

Sie werden vor dem Backen in Zucker & Puderzucker gewälzt und gehen während das Backvorgangs so auf, dass die schöne, faltige Optik entsteht … mit dunklem Teig aus Schokolade kommt sie noch besser zur Geltung. Als ich bei Heike vom Blog Genussgold auf Wolke 10 das Schoko Crinkle Rezept gesehen habe und mir meine Leserin Brigitte T. ein Foto ihrer Lemon Crinkles auf FB geschickt hat, war es um mich endgültig geschehen. Ich MUSSTE diese Kekse nun endlich auch einmal backen.

Ich habe mich für eine helle Teigvariante entschieden und bin im Netz über dieses Rezept mit Limette & Kokos gestolpert.

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[ Zutaten für ca. 23-25 Stück ]
80 gr Butter/Margarine, zimmerwarm
1 unbehandelte Limette (Abrieb & 2 El Saft)
100 gr Zucker
1 Ei (Kl.L)
15 gr Kokosflocken, fein
2 Tl Backpulver (8 gr)
220 gr Mehl

Außerdem:
Zucker & Puderzucker zum „Wälzen“

[ Zubereitung ]

Zimmerwarme Butter, Zucker und Abrieb einer unbehandelten Limette in eine große Rührschüssel geben und mindestens 5 Minuten mit den Schneebesen des Handrührgeräts/Küchenmaschine zu einer cremigen Masse aufschlagen.

Ei, 2 El Limettensaft und Kokosflocken dazugeben und weitere 3 Minuten mit den Schneebesen aufschlagen … bei mir hat das Ganze zu Beginn etwas geflockt, hat sich dann aber später ganz gut verbunden.

Mehl und Backpulver in einer weiteren Schüssel mischen, löffelweise zu der Masse geben und mit einem Teigspachtel vermengen. Zum Schluss habe ich mit der Hand verknetet – der Teig fühlt sich fluffig-weich an und ist etwas klebrig.

Den etwas klebrigen Teig zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie gewickelt für eine gute Stunde in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 180 C vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.

2 tiefe Teller bereitstellen, in den einen den Zucker und in den anderen den Puderzucker geben.

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Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen – er fühlt sich immer noch weich an – und am besten mit einem Teelöffel die Portionen (ca. 18-20 gr) abstechen – diese zu Kugeln formen – zuerst rundum im Zucker wälzen und danach ordentlich im Puderzucker. Es kann schön dick Puderzucker kleben bleiben, dann kommen die „crinkle“ später besser zur Geltung … bei mir ist zum Teil etwas wenig hängen geblieben … aber man kann sich ja schließlich immer verbessern 😀

Mit Abstand auf die beiden Bleche setzen.

Pro Blech ca. 12 Minuten im unteren Drittel des Backofens backen.

5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter zum vollständigen Abkühlen setzen.

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… und dann genieeeeessen!

Herr B. hat ganz genau geschaut, wieviele ich von diesen feinen Teilchen mit ins Büro nehme – er hatte schon Angst, dass ich alle mitnehme 😀 … DAS ist ein sehr gutes Zeichen!

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Falls nötig … kann man diese Cookies in einer gut verschließbaren Keksdose mehrere Tage aufbewahren.

Viel Spaß beim Nachbacken!