Ciabatta wollte ich schon immer einmal backen, hab‘ mich aber immer wieder von Rezepten abschrecken lassen, bei denen man den Teig 18 Stunden und mehr ruhen lassen soll … dat is nix für mich 😦

… nun bin ich bei „Slava – kochen und backen leicht gemacht“ aber doch noch fündig geworden 🙂 … das Rezept ist wirklich einfach, geht schnell und das Resultat überzeugt auf der ganzen Linie!!!

… lecker – fluffig – schöne Löcher – perfekt! 😀

DIESER TEIG WIRD OHNE KÜCHENMASCHINE IN EINER SCHÜSSEL ANGERÜHRT 

[ Zutaten für 2 Ciabatta ]

340 ml lauwarmes Wasser
1/2 Pk Trockenhefe oder 10 gr frische Hefe
Prise Zucker
1 EL Olivenöl
1 TL Salz
450 gr Mehl Type 550

[ Zubereitung ]

Erst werden in einer großen Schüssel die Hefe und der Zucker im lauwarmen Wasser aufgelöst. Nun das Olivenöl, Salz und Mehl hinzufügen und am besten mit der Hand (Holzkochlöffel geht auch…) alles gut miteinander vermischen und – ganz wichtig – ein paar mal mit der Hand den Teig gegen die Schüsselwand luftig aufschlagen… das gibt später die schönen Löcher 🙂

Achtung, der Teig ist sehr klebrig … aber BITTE KEIN ZUSÄTZLICHES MEHL UNTERKNETEN, das muss so sein!
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Eine Arbeitsfläche gut bemehlen, den Teig darauf geben diesen etwas bemehlen (1) und mit einer größeren Schüssel abdecken (2).

60 Minuten gehen lassen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und Backofen auf 220 C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Nach 60 Minuten wird  der Teig halbiert (3) (nicht kneten! – er ist immer noch etwas klebrig! das muss so sein!)  – und auf das mit Backpapier belegte Blech gelegt und mit den Händen in die typische Ciabattaform gebracht (4) und etwas bemehlt. Form gebracht. Achtung, der Teig darf nicht gefaltet oder gerollt werden!

Nun bei 220°C Ober-/Unterhitze 20 – 25 Minuten je nach Ofen – im unteren Drittel – backen. Während der Backzeit 2 – 3 mal mit der Wasserspritze in den Backofen sprühen.

Fertig!
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… und dazu gibt es Tomaten-Mozzarella

Wir sind wirklich begeistert von diesem Ciabatta und ich werde es sicherlich nicht zum letzten Mal gebacken haben!

Das Originalrezept von Slava gibt es hier