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Hmmmm, Mirabellen!!! Ich mag sie – SEHR sogar!

Eigentlich ist mir ja Marmelade „pur“ immer am liebsten – aber kürzlich habe ich bei einer Freundin gesehen, dass sie Aprikosenmarmelade mit Ingwer und Kardamom gekocht hat und da bin ich doch neugierig geworden?!

Zur Probe habe ich erst einmal die Hälfte (500 g Früchte) meiner normalen Marmeladenportion gekocht, schade eigentlich! … denn sie schmeckt wirklich lecker – die Gewürze aromatisieren die Marmelade ganz leicht und der Limettensaft gibt einen kleinen Frischekick wie wir finden, sogar Herrn B. hat zugegriffen obwohl er auch gut ohne Mirabellen leben könnte 😉

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[ Zutaten für 3 kleine Gläser ]
ca. 550 g reife Mirabellen
250 g Gelierzucker 2:1
Saft einer halben Limette
halbe Vanilleschote
4 Kardamomkapseln
3-4 Scheiben, geschälten Ingwer

3 sterilisierte Gläser & Deckel

Vorbereitung:
Unbedingt die Gläser & Deckel VOR oder während der Zubereitung sterilisieren!

[ Zubereitung ]

Mirabellen waschen, halbieren, Steine entfernen und ein halbes Kilo abwiegen.

Früchte in einen höheren, weiten Topf geben, Gelierzucker & Saft einer halben Limette, Kardamomkapseln, Vanilleschote und Ingwerscheiben dazugeben – alles gut umrühren und etwa eine halbe Stunde ziehen lassen. Vor dem Kochen, habe ich die Gewürze wieder aus dem Topf gefischt!

Dann unter stetigem Rühren langsam aufkochen lassen. Nach ca. 3 Minuten die erste Gelierprobe machen. (Etwas Marmelade auf einen kalten Teller geben und schauen, ob die Marmelade fest wird, sollte das nicht der Fall sein etwas weiterkochen lassen und den Vorgang mit einem weiteren kalten Teller wiederholen)

Die heißen, sterilisierten Gläser auf ein nasses Geschirrtuch oder dicke Topflappen stellen, damit sie beim Einfüllen der heißen Marmelade nicht zerspringen.

Die heiße Marmelade vorsichtig mit einer kleinen Schöpfkelle und einem großen Marmelade-Trichter in die Gläser füllen bis ca. 1 cm unter dem Rand und mit den sterilisierten Deckeln verschließen.

Ich stelle die Gläser dann immer für ca. 5 Minuten auf ein Kuchengitter auf den Kopf und drehe sie dann zum Auskühlen wieder um.

Während der Auskühlzeit „ploppt“ es immer wieder mal, dann hat sich ein Vakuum gebildet.

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Das Rezept stammt von mir 🙂 Back.Koch.Jenuss | geniesserle