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Fluffiger Hefezopf mit Cranberries

Hmmmm, heute gibt es einen grooooossen Hefezopf mit Cranberries … denn Rosinen mag ich nicht 😒 Ich esse sie zwar, aber wenn es irgendwie geht „pule“ oder „fische“ ich sie überall heraus 😉 sei es im Hefezopf, Kuchen, Müsli oder Essen …

Früher gab es bei uns die Hefezöpfe nur mit Rosinen und als Herr B. vor einiger Zeit zum ersten Mal einen kleinen Zopf mit Cranberries vom Bäcker mit nach Hause gebracht hat war ich total überrascht und glücklich 😋, denn Cranberries mag ich wirklich! … da war dann auch schon klar, dass ich so einen Hefezopf auch mal selbst backen möchte!

Kürzlich war es dann soweit!

Ich habe einfach die Zutaten des Hefezopfs verdoppelt und noch die Cranberries zugefügt. Hmmmm, er ist wieder schön fluffig geworden und die Nachbarn waren auch begeistert.

Wichtig bei der Zubereitung eines Hefeteigs ist übrigens, dass alle Zutaten ungefähr Zimmertemperatur haben – die Eier sollten nicht direkt aus dem Kühlschrank genommen werden, sondern auch etwa zimmerwarm sein – die Hefe mag es einfach warm 😉  …

[ Zutaten für einen grossen Zopf ]

300 g Mehl Typ 550
430 g Mehl Typ 405 ( + ca. 40 g)
300 ml lauwarme Milch
2 Pk. Trockenhefe oder 1 Würfel frische Hefe
7-8 El selbstgemachten Vanillezucker
100 g weiche Butter
2 gute Prisen Salz
3 Eier (Kl. M) zimmerwarm
80 g Cranberries, getrocknet
Mandelblättchen
Hagelzucker

 

[ Zubereitung ]

Cranberries grob hacken.

Die Milch lauwarm erhitzen (ca. 30-35 C – nicht wärmer) und mit dem Vanillezucker und der Hefe verrühren bis sich alles aufgelöst hat.

In der Schüssel der Küchenmaschine das Mehl mit dem Salz und den Cranberries mischen, zwei Eier und die Hefemischung dazugeben und das Ganze mit dem Knethaken verkneten bis sich alles verbunden hat – nicht zu Ende kneten – sondern dann die weiche Butter dazugeben und weitere 8-10 Minuten kneten lassen – die Butter sollte am Ende komplett untergearbeitet sein.

Ist der Teig zu klebrig, kann man noch etwas mehr Mehl dazugeben. Bei mir war das der Fall – nach Zugabe von etwa einen gehäuften El Mehl (ca. 40 g).

Die Schüssel wird nun mit einem sauberen, angefeuchteten Küchentuch abgedeckt und kommt für ca. 60 Minuten in den Backofen – nur mit Licht an! – das Volumen des Teiges sollte sich in dieser Zeit verdoppeln.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den aufgegangenen Teig in 3 Stücke teilen – bei mir waren das je ca. 450 g – diese zu drei Strängen formen und zu einem Zopf flechten.

Den Zopf auf das vorbereitete Backblech legen – meiner hat nur diagonal darauf gepasst 😉 – wieder mit dem angefeuchteten Küchentuch abdecken und nochmals für ca. 30 Minuten im Backofen – nur mit Licht an – gehen lassen.

Das dritte Ei verkleppern und den aufgegangenen Zopf damit rundum bestreichen, mit Hagelzucker & Mandelblättchen bestreuen.

Den Backofen habe ich auch dieses Mal nicht vorgeheizt, sondern den Zopf ins untere Drittel (2. Schiene von unten bei 4 Schienen) geschoben und die Temperatur auf 180 C Ober-/Unterhitze eingestellt.

Nach ca. 25 Minuten habe ich die Temperatur abgestellt – den Zopf aber noch etwa 10 Minuten im Backofen gelassen, so dass er weiterhin Wärme bekam, aber nicht verbrennen konnte.

… dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen …

und am besten ganz frisch – noch warm – geniessen! Wir hätten uns doof essen können 😊 haben aber rechtzeitig aufgehört 😉

Das Rezept könnt Ihr übrigens – wie alle anderen auch – ganz einfach speichern und drucken – mit und ohne Bilder! Einfach den „Print & PDF“-Button unter dem Beitrag anklicken!

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