Hätte ich doch nur schon früher gewusst wie einfach und schnell ein Flammkuchenteig herzustellen ist … dann hätte es schon des öfteren Flammkuchen statt Pasta gegeben 😉

Man benötigt lediglich Mehl, Salz, Wasser, Öl, eine Schüssel und einen Löffel! Die Zutaten werden erst mit dem Löffel verrührt und dann mit den Händen verknetet bis die Schüssel quasi sauber ist. Fertig! Der Teig kann sofort weiterverarbeitet werden, nix mit Teigruhe und so … also wenn der Hunger gross ist, ist dieses Rezept definitiv meine neue Geheimwaffe!

Hmmmm. Ich könnte mich echt reinlegen!

Heute stelle ich Euch eine herbstliche Variante vor – aber es gibt jede Menge Möglichkeiten für den Belag – lasst Eurer Phantasie einfach freien Lauf 😉

Bei uns gibt es Flammkuchen mit Kürbis, Pilzen, Bülle & Speck – auf einer Feta-Kräuter-saure Sahne-Mischungso schmeckt auch Herrn B. der Kürbis – sogar so gut, dass ich diese Variante zwei Abende hintereinander backen „musste“! Noch Fragen?

Der Teig ist wirklich schnell hergestellt – das Grundrezept hierfür habe ich bei chefkoch.de gefunden – und je nach Belag kann das Essen nach einer guten halben Stunde auf dem Tisch stehen!

Für diese herbstliche Variante hier, habe ich alles in allem etwa 45 Minuten benötigt.

[ meine Zutaten & Zubereitung für 2 Flammkuchen ]

Als Allererstes den Backofen auf 250 C Ober-/Unterhitze vorheizenBackblech gleich mit vorheizen! So wird der Boden später schön kross!

2 El Olivenöl
120 ml Wasser
2 Prisen Salz
125 g Mehl Typ 550
125 g Mehl Typ 405

Alle Zutaten in eine grosse Schüssel geben und zuerst mit einem Löffel vermischen und dann mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Der Teig kann sofort verwendet werden und muss nicht ruhen!

Ich habe den Teig geteilt, etwas flach gedrückt, zwei bis drei Mal auf einer leicht bemehlten Fläche ausgerollt, dann auf ein Backpapier gelegt und hier zu einem ca. 1-2 mm dünnen Fladen ausgerollt.

Nun kann man den Fladen nach Lust und Laune belegen und bequem mit dem Backpapier auf das vorgeheizte Backblech legen.

Je nach Belagdicke und Backofen kann die Backdauer variieren. Bei meinem Backofen haben sich die nachfolgenden Zeiten / Temperaturstufen bewährt:

5 Minuten bei 250 C
15 Minuten bei 220 C

 

Für den Belag meiner „Herbst Edition“:

200 g Feta, zerbröseln mit
3 El saure Sahne verrühren

und mit Zucker / frisch gemahlenem Pfeffer / Chilliflocken / 2-3 Salbeiblättchen gehackt / Rosmarin gehackt abschmecken.

Stück Hokkaidokürbis mit Sparschäler in dünne Scheiben schneiden.
Halbe rote Zwiebel, in schmale Scheiben schneiden.
Speck in schmale Streifen schneiden.
Braune Champignons putzen und in schmale Scheiben schneiden.
Rosmarinnadeln abzupfen
Olivenöl

Die beiden Fladen mit dem Feta-saure Sahne Dip bestreichen, mit den Kürbisspalten, Zwiebel- und Pilzscheiben sowie den Speckstreifen belegen, Rosmarinnadeln darüber streuen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Dann nacheinander backen.

5 Minuten bei 250 C und etwa 15 Minuten bei 220 C (bei meinem Backofen).

Die Flammkuchen sind fertig, wenn der Boden so durchgebacken ist, dass er sich einfach auf einen Teller schieben lässt …

… und dann liegt er da und wartet darauf schnabuliert zu werden 🙂

Wisst Ihr eigentlich, wieso der Flammkuchen – Flammkuchen heisst?

Wipikedia weiss es natürlich:

Flammkuchen wurden früher vor dem Brot im Holzbackofen gebacken, um die erste starke Hitze auszunutzen. Sie waren außerdem ein Behelf, um die Temperatur des Ofens einzuschätzen. Wurden sie zu schnell dunkel, musste mit dem Einschießen des Brotes gewartet werden, bis der Ofen etwas abgekühlt war. Falls die Flammkuchen eine längere Backzeit benötigten, musste noch einmal geheizt werden. Der Name „Flammkuchen“ kommt daher, dass die Flammen im Ofen noch nicht vollständig ausgelodert waren, wenn er eingeschoben wurde.

Viel Spass beim Ausprobieren!